08.09.19 - SV ROT-WEISS Wittlich e. V. - SV Leiwen-Köwerich 1 : 0

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Akkurate Defensivleistung
Gjergj Prebreza entscheidet intensives Match schon in der 15. Minute

Mit dem dritten Sieg im vierten Spiel bleibt Aufsteiger Rot-Weiss Wittlich dem Führungstrio aus Bitburg, Schweich und Körperich dicht auf den Fersen. Der 1:0-Erfolg gegen ein stark verbessertes Leiwen-Köwerich brachte Außenverteidger Gjergj Prebreza bereits nach einer Viertelstunde unter Dach und Fach. Leiwen bliebt dagegen auch im vierten Spiel ohne Punkte, zeigte jedoch eine klare Leistungssteigerung.

Als „knapp, aber verdient“ bezeichnete Wittlichs Sportchef Mehmet Akin den 1:0-Erfolg über ein stark verbessertes Leiwen. Weil Leiwen vor allem gegen den Ball effektiv arbeitete und kompakt in den Räumen stand, fiel es den Wittlicher Stürmern zusehends schwer, hinter die letzte Linie zu kommen. Von daher blieben Topchancen Mangelware. So war es nicht verwunderlich, dass eine einzige Aktion die gutklassige Partie entschied.

Siegtorschütze Gjergj Prebreza kombinierte sich mit einem Doppelpass mit Albutrin Aliu in des Gegners Hälfte und schloss die Aktion mit einem Flachschuss mit viel Tempo ins Eck ab – 1:0 (16.). Ein paar Minuten später wurde Kevin Arbeck von hinten gefoult, doch der Pfiff des Referees blieb ebenso aus wie bei zwei strittigen Szenen auf Leiwener Seite. „Wir hätten zwei Elfmeter kriegen müssen“, beschwerte sich SVLK-Coach Rudi Thömmes, der eine engagierte und seriöse Defensivleistung, dafür aber erneut einen eher harmlosen Auftritt nach vorne gesehen hatte.

Emre Yildiz ließ in der ersten Halbzeit eine gute Chance liegen, nach hinten aber ließen Andre Benzarti und Dini Hajdari sowie der für Mehmet Karabulut ins Team gerückte Dimitri Kunz nichts mehr anbrennen. Rudi Thömmes war trotz der erneuten Niederlage mit der Leistung seiner Mannschaft nicht unzufrieden. „Es istr ein bisschen unglücklich gelaufen. Hinten haben wir sehr gut gestanden, haben aber nach vorn nur wenig Akzente setzen können.“ Und Akins Devise hieß: „Drei Punkte, fertig. Das Resultat ist das wichtigste.“