Meeth: "Speicher ist gut organisiert"

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Rot-Weiss gastiert am Sonntag ab 15 Uhr beim Schlusslicht.

Arman Anari aus Quarantäne zurück - Babacar Diop wieder Option.

Wittlich. Nach dem 3:2-Sieg gegen die SG Saartal Schoden steht für unsere Rot-Weissen mit dem SV Speicher zwar keine Spitzenmannschaft ins Haus, doch eine ähnlich schwierige Aufgabe. Der SV Speicher möchte als Tabellenletzter sicherlich noch im alten Jahr Boden gutmachen, braucht von daher jeden erdenklichen Punkt dringender denn je. Das sollte RW aber nicht davon abhalten, die eigenen Ziele zu verfolgen und den Fokus exklusiv auf den Sonntag zu richten, wenn es auf dem Kunstrasenplatz in Speicher weider heißt: volle Punktzahl einfahren und Tabellenführung verteidigen.

So sollte das Credo von Trainer Frank Meeth darauf gerichtet sein und alle Spieler erreichen, dass "Speicher nicht so schlecht ist, wie es deren Tabellenbild ausdrückt. Ich habe Speicher schon einmal gesehen in dieser Saison und muss sagen, dass die Mannschaft gut organisiert ist und auch sehr gute Einzelspieler in ihren Reihen hat." Meeth meint damit in erster Linie Robin Eiden, den er in seiner Zeit beim SV Mehring noch hinreichend kennt. "Robin ist ein Linksfuß, der gute Standards schlägt und auch so ein strategisch wichtiger Spieler. Und Raphael Klotz kenne ich aus der Jugend. Mit den beiden und zwei, drei anderen Spielern haben sie eine sehr ordentliche Qualität."

"Wir werden deshalb Speicher nicht auf die leichte Schulter nehmen, es wird alles andere als leicht für uns. Wir müssen von der ersten Minute an hellwach und fokussiert sein." Wie Meeth ausführt, erwarte der Trainer ein schnelles Spiel und durchgängig hohes Tempo. Das Gute ist, dass wir in den verbleibenden Spielen in diesem Kalenderjahr nur noch Spiele auf Kunstrasenplätzen vor uns haben. Wenn wir in Speicher gewinnen wollen, und das wollen wir, dann wäre es sicherlich ein Vorteil, wenn wir das Spiel frühzeitig entscheiden, um gar nicht erst ins Zittern zu geraten."

In einer normalen Trainingswoche mit drei Einheiten geht Meeth davon aus, dass er auch am Sonntag mit der gleichen Mannschaft beginnt, die schon gegen Schoden erfolgreich war. "Unser Ziel ist, ungeschlagen zu bleiben bis zur Winterpause. In den letzten Wochen hat die Mannschaft eine tolle Mentalität entwickelt. Jeder reißt sich für das große Ziel den Allerwerstesten auf, und das ist auch gut und richtig so. Die Trainingsqualität ist durch die Hinzunahme von Spielern aus der zweiten Mannschaft nochmals höher geworden."

Personell ändert sich wenig: Während Qendrim Bukoshi, Meliani Saim und Daniel Braun noch keine Optionen  darstellen, kehrt Arman Anari aus der Quarantäne zurück. Babacar Diop ist auch wieder eine Alternative mehr. Die zuletzt leicht angeschlagenen Sebastian Szimayer und Kevin Arbeck dürften von Anfang an spielen, ebenso Torwart Philipp Berhard, der sich gegen Schoden einen Pferdekuss zugezogen hatte, doch auf die Zähne beißt. Mansour Diop ist noch nicht bei 100 Prozent und wird wahrscheinlich noch keine Option sein.