Goldenes Tor von Celanji führt zum Sieg

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Rot-Weiß setzt sich in Wallenborn mit 1:0 durch.

Zweiter Sieg im zweiten Spiel: RW mit weißer Weste.

Wittlich/Wallenborn. Ende gut, alles gut, wäre das passende Credo, wenn man den hauchdünnen 1:0-Erfolg bei der SG Wallenborn rein oberflächlich einschätzen soll. In Wallenborn reichte das goldene Tor von Fjoraldo Celanji vor 200 Zuschauern zum knappen 1:0-Erfolg. Bereits nach 23 Minuten ließ Meliani Saim die Wittlicher Führung aus, als er freistehend nur noch Keeper Lars Becker vor sich hatte. Die anschließende Ecke vergab Arman Anari unglücklich, als dessen Kopfball auf der Latte tanzte. Wallenborn blieb unangenehm und versuchte es immer wieder über die Außenbahnen. Niklas Koch kam kurz vor der Pause freistehend zum Abschluss, doch Philipp Berhard reagierte prächtig.

Wallenborn kam zielstrebiger aus den Kabinen und vergab in der 48. Minute in Person von Sebastian Hilgers einen Foulelfmeter, den Philipp Berhard im RW-Tor glänzend parierte. Kurios: Weil sich zwei Wallenborner beim ersten Elfer, den Hilgers verwandelte, zu früh in den Strafraum bewegten, ließ Referee Arndt Collman den Elfmeter wiederholen. Noch vor dem Siegtor hatte Nicolae Stefan aus zwei Metern vorm dem SG-Tor per Kopf alles klar machen müssen (55.). In den letzten 15 Minuten warfen die Vulkaneifeler alles nach vorn, und Andreas Hesslein hätte beinahe noch den Ausgleich erzielt, doch Edgar Skarina rettete für den geschlagenen Berhard auf der Linie. Auch Niklas Koch hatte noch eine richtig gute Chance, die Berhard erneut zunichte machte.

So blieb in einem Spiel, das so manche Wünsche offenließ, die Erkenntnis, dass es manchmal auch reicht, Minimalistenfußball zu spielen, wenn es erforderlich ist. „Es war ein schwieriges Spiel für uns. Wichtig war, die Null zu halten und so haben wir mit einem dreckigen Sieg einen optimalen Saisonstart eingefahren. Nach 20 Sekunden hätten wir zwingend einen Elfmeter bekommen müssen, doch Arndt Collmann übersah das wohl. So haben wir mit Glück den Sieg verteidigt, es war eine Topteamleistung, allerdings ohne Glanz“, bilanzierte Rot-Weiß-Trainer Frank Meeth. RW bleibt im zweiten Spiel erfolgreich und hat sich zumindest mal im oberen Drittel eingenistet. Für die nächste Aufgabe zu Hause gegen die Schweicher Mosella ist in jedem Fall eine spielerische Steigerung nötig, um auch im dritten Spiel der neuen Saison ungeschlagen zu bleiben.