01.09.19 - SG Rascheid/Geisfeld - SV ROT-WEISS Wittlich e. V. - 1 : 0

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Bis zum Sechzehner war alles gut.
Rot-Weiss Wittlich verliert erstes Bezirksligaspiel.

Geisfeld. Es sollte nicht sein: Rot-Weiss Wittlich hat nach den zwei siegreichen Auftaktspielen in der Bezirksliga die erste Niederlage einstecken müssen. Dabei sah es in den meisten Fällen bis zum Strafraum ganz gut aus. Die Bälle zirkulierten gut in den eigenen Reihen, doch vor dem Sechzehner war meist Schluss. Zwar hatte auch Rascheid kaum Abschlüsse im ersten Durchgang, doch kurz vor der Halbzeitpause fand es doch die Lücke.

Ein weiter Einwurf segelte durch den Wittlicher Strafraum und niemand fühlte sich zuständig, den Ball zu klären. Sven Eckes fiel der Ball vor die Füße – der Rest ist bekannt. Ein paar Mal hatte Rot-Weiss in Szenen davor Glück, als Dean Dederichs allein auf das von Marius Bach gehütete Tor zulief, unser Keeper aber Sieger blieb. Lediglich eine halbwegs gute Chance eröffnete sich den Wittlichern im ersten Abschnitt, als ein Kopfball von Meliani Saim knapp am Gehäuse der Geisfelder vorbeistrich.

Späten Druck entwickelt

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte RW Glück, als Christian Alt eine zu scharfe Flanke nicht unter Kontrolle bekam und sein Kopfball in einer leichten Rücklage über das Tor sauste. Mitte der zweiten Halbzeit brachte Trainer August Schlotter mit Roda Souza die geballte Erfahrung ins Spiel. Der 43-Jährige sollte noch mal richtig Alarm machen vorm Geisfelder Tor, doch dieses Unterfangen gelang nur marginal. Souza ordnete zwar das Wittlicher Spiel, doch mehr als ein Schuss, der an die Latte (88.) klatschte, kam nicht heraus.

Offensivaktionen verpuffen

Mit der Hereinnahme von Fation Aliu brachte Schlotter nochmals Offensivpower ins Spiel, doch Geisfeld war an diesem Tage nicht zu schlagen, auch, weil es bedingungslos fightete und äußerst stark gegen den Ball arbeitete. Das Statement von Sportchef Mehmet Akin fiel dementsprechend nüchtern aus. „Wir sind nicht richtig ins Spiel gekommen und waren in den wenigen Abschlüssen, die wir hatten, nicht konzentriert genug. Auch hatte ich den Eindruck, ohne Namen zu nennen, dass drei, vier Spieler gar nicht richtig auf dem Platz waren. Es ist uns einfach nicht gelungen, hinter die letzte Linie des Gegners zu kommen.“