08.03.20 SV Leiwen-Köwerich - SV Rot-Weiss Wittlich 1:3

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Ungefährdeter Sieg nach Rückstand.

Rot-Weiss rückt wieder auf Rang fünf vor.

Wittlich. Nach der 1:2-Heimniederlage zum Auftakt ins neue Kalenderjahr brachten die Rot-Weissen nun aus Leiwen wieder die volle Punktzahl mit.Die Mannschaft von Rodalec Souza gewann auf dem Leiwener Hartplatz mit 3:1. Zur Halbzeit hatte es noch 1:1 gestanden.

Da einem unserer Spieler der Ball in der Zone vor dem Sechzehner versprungen war, geriet das Team bereits nach 90 Sekunden in Rückstand. Patrick Herres nutzte den technischen Fehler zur Leiwener Führung. "Die Aktion war nicht richtig abgesichert, sodass Herres freie Bahn hatte", hatte Mehmet Akin, der sportliche Leiter von Rot-Weiss, Nachlässigkeiten erkannt. Auch in der Phase danach musste RW auf Standardsituationen des SVLK aufpassen, denn Herres, der für diese Dinge den "richtigen Fuß" hat, hatte einige angeschnittene Freistöße inszeniert. Der an diesem Tage den Vorzug vor Marius Bach erhaltende Dogukan Sahin parierte aber zum Glück alle weiteren Bälle, die auf sein Tor zuflogen.

Nach dem 1:1 von Albutrin Aliu in der 35. Minute hatte Wittlich die Partie im Griff. Ein Pass durch die Mitte auf Quendrim Bukoshi, der auf Aliu querlegte, hatte zum Ausgleich geführt. Offenbar wurden in der Kabine die richtigen Worte gewählt, sodass es mit neuer Motivation in Halbzeit zwei ging. Wittlich bekam zunehmend Oberwasser und ging in der 70. Minute in Führung. Ein abgefälschter Freistoß von Aliu aus 22 Metern schlug unhaltbar im Leiwener Tor ein. In der Folge trug die von Rudi Thömmes trainierte Leiwener Mannschaft ein paar gefährliche Konter vor, doch Rot-Weiss kontrollierte das Spiel. Die Entscheidung fiel in der 82. Minute, als Fjoraldo Celanji einen Konter auf Aliu brachte, der wiederum auf Luca Heintel querlegte und der Ex-Morbacher mit seinem ersten Bezirksligator das alles entscheidende 3:1 erzielte. "Es freut mich, dass wir die spielerische Überlegenheit auch in Tore umwandeln konnten und wir nach hinten deutlich aufmerksamer waren als noch gegen Rascheid. Dogukan Sahin hat seine Sache im Tor gut gemacht (O-Ton Akin)."

Mit Dini Hajdari, der seine Sperre abgesessen hatte, aber ein Infekt plagte, Meliani Saim und Marc Arbeck fehlten drei Stammkräfte. Letztgenannte laborierten ebenfalls an einer Erkältung, die einen Einsatz unmöglich machten. Mit diesem Dreier rückte RW wieder auf Platz fünf vor. Der ist für diese Saison das erklärte Ziel, wie unisono Akin, Mannschaft und Vorstand in einer Mannschaftssitzung formulierten. Indes gehen, so Akin, die Planungen für die neue Saison, wenn der neue Trainer Frank Meeth in der sportlichen Verantwortung stehen wird, in eine entscheidende Phase. Die Gspräche mit potentiellen Neuerwerbungen gehen planmäßig voran.