Auf nach Leiwen

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Rot-Weiss gastiert am Sonntag ab 16 Uhr in Leiwen. Doch beim Tabellenvorletzten ist größte Konzentration geboten.

Wittlich. Am Sonntag gastiert der SV Rot-Weiss in Leiwen. Auf deren Hartplatz wird es ab 16 Uhr um wichtige Punkte gehen. Das Team von Rodalec Souza hat die Auftaktpartie ins neue Jahr beim Heimspiel gegen die SG Rascheid vergeigt und durch eine 1:2-Niederlage drei wichtige Zähler liegenlassen. Somit rutschte die Mannschaft von Rang fünf auf sieben ab. Damit es wieder in die andere, sprich bessere Richtung geht, sollte am Moselstrand ein Sieg her.

Doch es ist Vorsicht geboten: Der SV Leiwen-Köwerich ist angezählt und wird darauf brennen, die in sicheren Gefilden daher kommende Wittlicher Mannschaft zu besiegen. Denn mit zwölf Zählern rangieren die Leiwener auf dem vorletzten Tabellenplatz. Hinzu kommt, dass der SVLK einen weiteren personellen Aderlass hinnehmen musste. So gingen im Winter Gustav Schulz, Hans Schulz, Christian Dahm, Mario Herres, Raphael Thömmes und Yannic Clement von Bord. Neu in der Mannschaft sind der Verbandsliga erfahrene Matthias Horn sowie Rückkehrer Axel Thomas.

Weil in Niederstadtfeld eine ganze Reihe Stammkräfte fehlten – so wie Thomas Kempny und Patrick Herres – fiel die Jahres-Ouvertüre entsprechend negativ aus. Mit 0:3 musste sich der einstige Oberligist bei der SG Wallenborn geschlagen geben. Eine Favoritenstellung für unsere Mannschaft daraus abzuleiten, erscheint auf der einen Seite einleuchtend, doch sollte sich dieser Status nicht in Leichtfertigkeit oder gar Überheblichkeit auswirken. Die ganze Leistungsfähigkeit und die ganze Konzentration gilt es auf dem ungeliebten Hartplatz an den Tag zu legen.

Sportchef Mehmet Akin: „Leiwen steht mit dem Rücken zur Wand, die werden uns nichts schenken und trotz der vielen Abgänge, Vollgas geben.“ Das bedeutet für RW folgendes. „Wir hoffen auf eine Wiedergutmachung. Wir sollten weitaus effizienter sein und die Punkte gegen die im unteren Tabellendrittel stehenden Mannschaften auch einfahren. Tun wir das  nicht, bekommen wir noch Schwierigkeiten“, warnt Akin vor einem eventuell aufkommenden Schlendrian. Personell sind soweit alle an Bord. Dini Hajdari hat seine Sperre abgesessen und wird ebenso wieder spielfähig sein, wie der zuletzt nicht in der Startelf stehende Nicolae Stefan. Das Hinspiel wurde in Wittlich mit 1:0 gewonnen.