01.12.2019 SV Rot-Weiss Wittlich - SG Ruwertal 6:0

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Ungefährdeter Sieg gegen Ruwertal.

Rot-Weiss Wittlich bezwingt Tabellen-13. SG Ruwertal klar mit 6:0.

Wittlich. Unser Bezirksligateam hat nach dem schwachen 1:4 gegen Arzfeld eine starke Reaktion gezeigt und die SG Ruwertal auch in dieser Höhe verdient mit 6:0 nach Hause geschickt.

Gegen einen personell geschwächten Gegner, dem seit Wochen sieben bis neun Stammspieler fehlen, hatte Wittlich leichtes Spiel und setzte bereits in den Anfangsminuten die entscheidenden Akzente. So wurden die beiden ersten Treffer von Albutrin Aliu und Marc Arbeck zum Türöffner in einer Partie, bei der die Rot-Weissen defensiv diesmal nichts anbrennen ließen und ordentlich nach hinten agierten. Noch vor der Pause bedutete das 3:0 und das 4:0 von Kevin Arbeck die Entscheidung.

„Nach der enttäuschenden Leistung in der letzten Woche, haben wir eine absolute Leistungssteigerung bei der Mannschaft gesehen. Alle Spieler haben sich gut präsentiert und konzentriert gearbeitet. Wir haben endlich wieder ein Ausrufezeichen gesetzt“, strahlte Sportchef Mehmet Akin nach der Partie vor lediglich 80 Zuschauern bei ausgesprochenem Sauwetter und Temperaturen um den Gefrierpunkt.

In der zweiten Halbzeit nahm Wittlich einen Gang heraus und wartete auf den großen Moment von Gjergj Prebreza. Der Außenverteidiger, der auch oft über die Flügel nach vorne kam, bereitete sich mit seinem Doppelpack in der Schlussphase einen würdigen Abschied. Denn Gjergj wird sich aus beruflichen Gründen ins württembergische Reutlingen verabschieden. Akin zeigte sich wehmütig: „Es tut mir weh, dass Gjergj geht. Er war nicht nur ein ausgezeichneter Fußballer, der bei schon etlichen höherklassigen Vereinen gespielt hat, sondern ist auch ein ganz feiner Mensch. Klar, dass wir von unserer Rot-Weiss-Familie dem Gjergj alles Gute wünschen für seine Zukunft. Falls er den Weg zurückgehen möchte, stehen ihm bei Rot-Weiss selbstverständlich alle Türen öffnen. Wir werden ihn immer in guter Erinnerung behalten.“