09.11.2019 SG Badem - SV Rot-Weiss Wittlich 4:1

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Körpersprache fehlt.

Rot-Weiss-Bezirksligaelf muss 1:4-Niederlage in Badem einstecken.

Badem. Unsere Bezirksliga-Mannschaft konnte auch beim Gastspiel in Badem die Negativserie nicht beenden und unterlag einem spiel- und kampfstarken Gegner mit 1:4. Über weite Strecken der Partie vor etwa 120 Zuschauern fand das Team von Spielertrainer Roda Souza nicht zu seinem Spiel und musste eine völlig verdiente Niederlage quittieren.

Bereits nach 24 Minuten führten die Eifeler um den überragenden Damian Machon mit 2:0. Michael Nierobis und Machon hatten den Ex-Rheinlandligisten mit 2:0 in Front geschossen. Eine Reaktion sah man bei den Wittlichern nicht. Das Fehlen von Fjoraldo Celanji wegen einer Rotsperre war offenkundig, auch weil vorn die Anspielstation fehlte und derjenige, der mit seiner Dynamik und Schnelligkeit die Lücken reißt. Als kurz nach Wiederbeginn Daniel Robertz auf 3:0 stellte, war die Partie so gut wie verloren. Das Mittelfeld agierte in jener Szene zu langatmig und verlor den Ball zu leichtfertig.

Wittlich konnte sich bei seinem aufmerksamen Schlussmann Dogukan Sahin bedanken, der gleich dreimal gedankenschnell reagierte und einen noch höheren Rückstand verhinderte. Nur kurzzeitig flammten die Hoffnungen der Rot-Weissen auf, als Albutrin Aliu mit einem Freistoß das 1:3 erzielte (55.). Der Trainer wechselte anschließend sich selbst und auch Ruslan Lasiak ein, doch die Offensivwirkung blieb auch in den letzten 25 Minuten bescheiden. Glück hatte Rot-Weiss, als Marius Reiter und Mike Schwandt nur den Pfosten trafen. Das es ein viertes Gegentor wurde, war einem Foul an Schwandt geschuldet, in dessen Folge Pierre Valerius vom Punkt zum 4:1 traf.

Wittlichs Sportchef Mehmet Akin fand folgende Erklärung: „Unser Defensivverhalten war nicht gut, zudem hat die Körpersprache gefehlt. In den ersten 20 Minuten waren wir gar nicht auf dem Platz und haben deutlich zu viel zugelassen.“ Die Durchschlagskraft nach vorn sei zu harmlos gewesen, berichtet Akin weiter.

Unterm Strich bleibt die bittere Erkenntnis, dass es derzeit nicht reicht, wenn man eine gute Halbzeit spielt. Das Team von Roda Souza ist nun seit fünf Spielen ohne Sieg. Zeit für Besserung, also.