16.11.2019 SG Körperich - SV Rot-Weiss Wittlich 1:4

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Endlich wieder ein Sieg.
Rot-Weiss Wittlich gewinnt in Körperich.

Wittlich. Unsere Bezirksliga-Mannschaft hat nach fünf sieglosen Partien endlich wieder einen Sieg gelandet. Bei der SG Körperich gelang ein in dieser Höhe auch vollkommen verdienter 4:1-Erfolg. Rot-Weiss-Sportchef Mehmet Akin fiel ein Stein vom Herzen. Der Sportliche Leiter sah eine diesmal wie entfesselt spielende Mannschaft, die es am Ende noch gnädig mit den Körperichern meinte. „Heute hat man gesehen, dass die Kerle Fußball spielen können. Die Einstellung hat gestimmt, alle haben Gas gegeben.“

Es war der erste Sieg nach fünf Partien ohne eigenen Dreier. Bereits nach acht Minuten klingelte es das erste Mal im Kasten von Thomas Prinz, als Albutrin Aliu für Marc Arbeck auflegte. Lediglich acht Minuten später erhöhte Kevin Arbeck auf 2:0 nach einem genialen Zuspiel seines Bruders Marc. Als Fjoraldo Celanji nach einer Balleroberung auf Höhe der Mittellinie von Aliu mit „einem Strich von Weitschuss“ das 3:0 erzielte, war die Partie bereits nach knapp einer halben Stunde entschieden. Zwar gelang den Hausherren, die ohne fünf Leistungsträger antraten, durch einen von Rodalec Souza noch abgefälschten Schuss von Janik Masselter das 1:3, doch in Gefahr geriet der Gästesieg nicht mehr. Eine Minute vor Schluss stellte Aliu auf Vorarbeit von Meliani Saim den 4:1-Endstand her. Körperichs Trainer Frank Hermes konstatierte: „Wir hatten keine Chance, auch weil wir fünf Leistungsträger ersetzen mussten. Dennoch sind wir heute noch glimpflich davongekommen.“


Die Gesamteinschätzung von Mehmet Akin fiel dementsprechend positiv aus: „Die
Körpersprache war wieder da, das Umschaltspiel in beide Richtungen hat sehr gut geklappt. Was mich ebenso freut, ist, dass die Mannschaft die Chancen viel besser verwertet hat als in den vergangen Wochen.“ So gelang es den Rot-Weissen früh für Druck zu sorgen, weil permanent früh angelaufen wurde und die Räume kompakt und mit viel Laufarbeit zugestellt wurden. Mit der sjcheren Führung im Rücken, spielte Wittlich seinen Stiefel auch sehr dominant herunter. „Es war ein Sieg auch für die Moral. Man hat gesehen, dass die Jungs Fußball spielen können, wenn sie wenig Druck verspüren. Das war insbesondere nach dem 3:0 der Fall", so Akin weiter.