28.10.2019 FC Bitburg - SV Rot-Weiss Wittlich 1:0

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Niederlage trotz guter Partie.
Rot-Weiss Wittlich unterliegt beim Primus in Bitburg mit 0:1.

Unsere Bezirksliga-Mannschaft hat trotz der erneuten Niederlage in Bitburg ein gutes Spiel absolviert, das für die nächsten Wochen Richtung und Maßstab zugleich darstellen sollte.
 

Bitburg. Dass das einzige Gegentor bereits in der 17. Minute fiel, hielt das Team von Rodalec Souza nicht davon ab, eine couragierte und vor allem spielerisch überzeugende Partie abzuliefern. So sah nicht nur der Trainer eine erwärmende Vorstellung der Rot-Weissen. „Die Mannschaft hat eine gute Leistung abgeliefert und vieles von dem abgerufen, was im Vorfeld besprochen wurde. Spielerisch waren wir das bessere Team“, stellte Sportchef Mehmet Akin fest. Eine Tatsache erfreute Akin zudem in der Hinsicht, dass „wir in Bitburg auch mal die Meter zurück gemacht haben. Unser Defensivverhalten war deutlich besser. Da schließe ich das
Mittelfeld mit ein.“

Dass es dennoch nicht zum erhofften Sieg oder zumindest zum
Punktgewinn reichte, hatte mehrere Ursachen. Zum einen besaß das Team aus Wittlich nach vorn erneut nicht die Durchschlagskraft, zum zweiten nutzten die Arbeck und Co. ihre Möglichkeiten nicht. So stand Kevin Arbeck in der Box völlig blank und schoss den Bitburger Torwart Daniel Ternes an, anstatt die Kugel ins Eck zu legen. Auch ein Distanzschuss von Andre Benzarti strich nur um Zentimeter am Bitburger Gehäuse vorbei. „Wir haben den finalen Abschluss nicht gefunden, die letzte Konsequenz fehlte. Das war heute unser einziges, leider aber entscheidendes Manko“, wie Akin betonte.

Bitburg machte es in der 17. Minute besser und nutzte einen Eckball, der unfreiwillig von Meliani Saim verlängert wurde, zum goldenen Tor. Abwehrspieler Jannik Grün war, wie immer üblich bei Bitburger Standardsituationen, mit nach vorn aufgerückt. Zwar ließ auch der Tabellenführer, der mit diesem Erfolg jetzt elf Siege aus elf Spielen eingefahren hat, etliche gute Chancen aus, doch ein Remis wäre an diesem Tag drin gewesen. „Rot-Weiss war ballsicher und spielerisch besser als wir, doch die größere Abgezocktheit und Cleverness hat sich am Ende ausgezahlt. Wir hatten vielleicht den Ticken mehr an Willen und Gier gezeigt“, brachte Bitburgs Coach Fabian Ewertz zum Ausdruck.


Ein herzliches Wiedersehen gab es vor dem Spiel: So wurde unser ehemaliger Kapitän und Abwehrchef Deniz Siga ebenso geherzt, wie auf der anderen Seite die Arbeck-Brüder Kevin und Marc.