29.09.2019 SV Konz - SV Rot-Weiss Wittlich 3:0

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Deftiger Rückschlag in Konz. Rot-Weiss verliert mit 0:3 und auch zwei Spieler nach Platzverweisen.

Konz. Unsere Bezirksliga-Mannschaft musste beim 0:3 in Konz die zweite Saisonniederlage hinnehmen und ist damit auf Rang fünf zurückgefallen. Weil mit Andre Benzarti und Albutrin Aliu zudem noch zwei Spieler nach Platzverweisen vorzeitig zum Duschen geschickt wurden, wird Trainer August Schlotter zu allem Überfluss zum Heimspiel gegen Ralingen auch auf zwei Stammspieler verzichten müssen. Rot-Weiss erwischte keinen guten Tag und sah sich von Beginn an wütenden Angriffen des SV Konz ausgesetzt. Zweimal Tim Kugel, Tristan Reger und Stefan Becker waren jeweils allein auf Torwart Marius Bach zugelaufen, doch unser Keeper blieb Sieger oder die Nerven der Konzer versagten.
Knackpunkt in der 60. Minute
Kurz vor der Pause sorgte Becker nach Vorarbeit von Kai Peters für das Konzer Führungstor. Eine knifflige und als Knackpunkt bezeichnete Szene ereignete sich nach einer Stunde Spielzeit, als Rot-Weiss nach einem Foulspiel des Konzer Schlussmannes Jordan Nkamgove ein Elfmeter zugesprochen wurde. Doch der sonst so sichere Quendrim Bukoshi jagte die Kugel in den Regen verhangenen Konzer Himmel. Nur vier Minuten später sorgte Kugel mit dem 2:0 für die Vorentscheidung. Wittlich startete furios in den zweiten Durchgang und erzeugte durch die Einwechslung von Kevin Arbeck auch deutlich mehr Druck, doch auch unserem Torjäger vom Dienst fehlte an diesem Tag die Durchschlagskraft. Als Benzarti nach einem groben Foul an Reger am Mittelkreis glatt Rot sah, nahm das Unheil seinen weiteren Lauf. Die Krönung eines gebrauchten Tages setzte die Ampelkarte gegen Albutrin Aliu auf. Der Wittlicher Offensivspieler hatte nach einem taktischen Foul den gelb-roten Karton gesehen. So war es nicht verwunderlich, als Kugel mit dem letzten Angriff auch noch das 3:0 oben drauf legte.

Sportchef Mehmet Akin betrieb Ursachenforschung. „Die Leistung war miserabel. Die Niederlage ist auch irgendwo gerecht, da wir insbesondere in der ersten Halbzeit dem Gegner zu viele Chancen gestatteten. Wir können von Glück sprechen, dass Marius Bach im Tor einen guten Tag erwischte.“ So wurden zu viele Bälle in der Vorwärtsbewegung verloren, die Fehlpassquote schnellte in exorbitante Höhe, wie Akin ausführte. Nach dem Wechsel von Kevin Arbeck ergaben sich zwei, drei gute Chancen, doch so richtig zwingend waren wir nicht. Die beiden Platzverweise taten ihr übriges."