Gegen den Primus Stärke und Teamspirit beweisen

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Rot-Weiss empfängt am Sonntag ab 15 Uhr Spitzenreiter Ehrang/Pfalzel zum Gipfeltreffen.

Devise: Kämpfen, siegen und dem Primus die erste Saisonniederlage beibringen.

Wittlich. Nichts geht mehr nach oben, nichts geht auch nach unten mehr für unsere Rot-Weissen. Oder doch? Mit aktuell acht Punkten Rückstand auf Tabellenführer FSG Ehrang/Pfalzel hat RW nicht mehr allzu viele Chancen auf den Titel. Selbst bei einem Dreier wären es vier Spieltage vor Schluss noch fünf Zähler, die man aufholen müsste. Doch die Gedankengänge von Coach Björn Griebler kreisen weniger um eine fast unmöglich erscheinende erfolgreiche Verfolgungsjagd auf Ehrang, vielmehr stehen Teamgeist, Kompaktheit und die große Möglichkeit, dem Tabellennführer die erste Saisonniederlage zuzufügen, an erster Stelle. Denn RW möchte auch die stolze Serie von zuletzt fünf Siegen in Folge ausbauen.

Die Rollen sind klar verteilt beim Ligagipfel der mit Abstand besten Teams der Liga. Mit acht Punkten Rückstand auf den Ligakrösus hat Rot-Weiss Wittlich den klaren Auftrag kommuniziert, im zweiten Duell mit dem Ligaleader siegreich zu sein und den Druck für die Saison-Schlussphase nochmals leicht zu erhöhen. Zudem möchte Wittlich das erste Team sein, eine überragende und so konstante Mannschaft wie Ehrang/Pfalzel zu besiegen und bereits ein künftiges Achtungszeichen für die kommende Saison zu setzen.

„Ehrang agiert kompakt, konstant und hat einen unglaublichen Offensivdrang. Deren Kaderbreite ist exzellent. Mit ihrem großen internen Konkurrenzkampf haben sie uns gegenüber einen klaren Vorteil. Doch wir wollen das Spitzenspiel unbedingt gewinnen, nachdem wir im Hinspiel bis in die Nachspielzeit mit 2:1 geführt haben“, erinnert sich RW-Sportchef Mehmet Akin.

Seinerzeit hatte RW fünf Punkte Vorsprung auf den designierten Meister aus Trier. Es war ein glücklicher Punkt für Ehrang, meinte Akin später. Die Langzeitverletzten Daniel Braun und Meliani Saim sind nach wie vor noch kein Thema, zudem fehlt Matthias Heck gesperrt. Arman Anari ist aus seinem Iran-Urlaub zurück und steht wieder für die Abwehr bereit.

Es gilt also am Sonntag ab 15 Uhr: Ärmel hochkrempeln, Mentalität zeigen und das Spiel gewinnen. Damit verbunden sind auch die Hoffnungen, dass einige hundert Fans unsere Mannschaft unterstützen mögen. Denn aus Ehrang und Pfalzel haben sich nach Angaben von Trainer Kevin Schmitt "einige und nicht wenige Zuschauer" angekündigt. Auch denen will RW beweisen, dass man mit Ehrang weiterhin auf Augenhöhe agiert.