Zum zweitenmal heißt es 8:1

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Nach dem 8:1 gegen Konz siegt RW mit dem gleichen Ergebnis auch in Speicher.

Albutrin Aliu trifft dreifach - Aldo Celanji doppelt.

Wittlich. Als ob man es nicht schon fast geahnt hatte: Rot-Weiss war nach dem seinerzeit überraschend hohen 8:1-Erfolg gegen den SV Konz zwar der klare Sieger gegen ein gutes Mittelfeldteam, doch dass die Meeth-Elf dieses Kunststück in Speicher wiederholen sollte, war im Vorfeld wohl kaum jemandem klar. Denn der SV Speicher hatte nach einem spielfreien Wochenende sieben Tage zuvor beim 2:0 gegen Wallenborn seinern ersten Sieg überhaupt eingetütet in dieser Saison und war hoch motiviert. Doch auch diesmal griff ein Rädchen ins nächste und Rot-Weiss brachte beizeiten seine Angriffsmaschinerie auf Touren. Doch der Reihe nach.

Ein Schützenfest der besonderen Art gelang dem Ligaprimus in Speicher. Rot-Weiss Wittlich blieb auch im 15. Saisonspiel ungeschlagen und stellt jetzt nicht nur die beste Abwehr, sondern auch den durchschlagskräftigsten Angriff der Liga. Nach Treffern von Fjoraldo Celanji (4.), Nicolae Stefan (32.) und Daniel Littau (35.) legte Rot-Weiss im ersten Durchgang den Grundstein für den ungefährdeten Sieg.

Nach zwei Lattentreffern von Littau sowie Gabriel Harig setzte sich der Wittlicher Sturmlauf auch im zweiten Abschnitt fort. Nach 20 gespielten Sekunden erhöhte Albutrin Aliu auf 4:0, noch bevor Celanji mit einer Direktabnahme nach einer Ecke das fünfte Tor gelang (51.). Mit einem gezirkelten Freistoßschlenzer über die Mauer ins obere Eck stellte Harig auf 6:0 (58.), bevor Aliu den siebten Streich folgen ließ - 7:0 (61.).

Nach dem Ehrentreffer von Speichers Kapitän Andrej Pertsch (64.), war es nochmals Aliu vorbehalten, mit seinem dritten persönlichen Treffer für den 8:1-Endstand zu sorgen. RW-Coach Frank Meeth: „Es war eine tolle Leistung von meiner Mannschaft, sehr konzentriert und sehr spielstark. Der Sieg war auch in der Höhe verdient. Mich hat ein bisschen geärgert, dass Nicolae Stefan mit einer Bänderverletzung infolge eines überharten Einsteigens raus musste.“

Denn in der 42. Minute wurde unser Dauerläufer vom Dienst hart angegangen und umgetreten. Meeth hofft, dass Nicolae im Spiel gegen Geisfeld am Sonntag wieder mitwirken kann. Fairerweise muss man auch sagen, dass Speicher vornehmlich in der ersten Halbzeit noch gut dagegenhielt und beim Stande von 2:0 durch Justin Marie eine super Freistoßchance besaß, die jeodch von Philipp Berhard sensationell pariert wurde. Voraussichtlich hätte diesen Ball nicht jeder Torwart gehabt. Die schönsten Tore gingen diesmal auf das Konto von Aldo Celanji.

Beim Treffer zum 1:0 drückte der Rechtsverteidiger einen Eckball per Kopfball ins Speicherer Tor und beim 5:0 beförderte "Aldo" einen weiteren Eckball mit einer herrlichen Direktabnahme ins Tor der Hausherren. "Dass Kevin Arbeck nicht gespiel hat, war eine reine Vorsichtsmaßnahme. Ich wollte vor den wichtigen Spielen, die noch kommen, nichts riskieren, denn Kevin war leicht angeschlagen", begründete Frank Meeth die Nichtberücksichtigung des Mittelstürmers.