Pflichtsieg bei der SG BOB

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Rot-Weiss gewinnt in Baustert und rückt auf Rang drei vor.

Nach 3:1-Auswärtssieg bleibt Meeth-Elf ungeschlagen.

Baustert/Wittlich. Es war ein Tag, an dem die Konkurrenz für RW Wittlich spielte. Durch die Patzer von Schoden und Ehrang schob sich das Team von Frank Meeth auf Rang drei vor. „Das Tor von Albu war der Dosenöffner. Die rote Karte gegen ihn wegen eines groben Fouls an der Mittellinie war dagegen grob fahrlässig und völlig unnötig. Er fehlt uns jetzt gegen Wallendorf.“

Als „Pflichtsieg gegen eine ersatzgeschwächte Bausterter Mannschaft, die sich gut verkauft hat“, verbuchte RW-Trainer Frank Meeth den 3:1-Auswärtserfolg seiner Mannschaft. Nach dem Daniel Littau, Kevin Arbeck und Sebastian Szimayer im ersten Durchgang noch beste Gelegenheiten ausgelassen hatten, war es Albutrin Aliu, der in der 54. Minute einen Freistoß von der Seite per Direktabnahme aus 16 Metern zur Gästeführung verwertete.

Die SG BOB musste im Tor mit Simon Kohlhaas einen Feldspieler aus der zweiten Mannschaft ins Tor beordern und fand nach vorn nur wenig Durchschlagskraft. Tom Freitas Schuss war für Philipp Berhard im Gästetor aber keine Gefahr. Nach dem Wittlich erneut eine Vielzahl klarer Torchancen ausgelassen hatte, nahm die Schlussphase turbulenten Charakter an. Nach einem Konter über Littau und Szimayer drückte Fjoraldo Celanji die Kugel aus vollem Lauf aus zwei Metern zum 0:2 über die Linie (82.). Zwei Minuten später verwandelte Luca Eichner einen von Berhard an Tobias Pauls verwirkten Foulelfmeter zum 1:2 (84.).

Als zuguterletzt Aliu nach einem groben Foul an der Mittellinie Rot zu sehen bekam, wurde es noch mal spannend. Doch nach einer Ecke von Marc Arbeck brachte Szimayer per Kopfball mit dem 3:1 den RW-Sieg unter Dach und Fach (90.). Für Bausterts Trainer Thorsten Schmitz habe sein dezimiertes Team „ein prima Spiel gemacht gegen eine Mannschaft, die klar besser besetzt und strukturiert ist. Das erste Tor haben wir durch einen Schuss aus der zweiten Reihe kassiert. Simon Kohlhaas war bei allen Gegentoren schuldlos, er hat seine Sache sehr gut gemacht. Denn wir haben ohne sechs Stammspieler auskommen müssen. Angesichts dieser Tatsache haben wir eine gute Leistung abgeliefert.“

Das einzige, das Meeth indes zu bemängeln hatte, war wiedre einmal die fehledne Ruhe und Coolness vor dem gegnerischen Kasten. Littau (27.), Kevin Arbeck (35.) und Szimayer (Kopfball) verfehlten das Ziel in Halbzeit eins, auch danach ergaben sich Chancen im Minutentakt. Kevin Arbeck schoss aus fünf Metern vorbei, dessen Bruder Marc brachte bei einem Schuss aus zehn Metern keinen Druck hinter den Ball. „Da müssen wir noch abgeklärter und kaltschnäuziger werden“, so Meeth, der auf dem holprigen Platz in Baustert „permanenten Ballbesitz und nur wenige Torchancen des Gegners“ gesehen hatte.