04.10.20 - SV ROT-WEISS WITTLICH - SG Kyllburg - 6:0

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Dezimiertes Kyllburg bleibt in Wittlich ohne Chance

Meeth-Elf holt sich mit 6:0-Kantersieg gegen die SG Kyllburg die Tabellenführung zurück

Wittlich. Unsere Bezirksligamannscaft hat im Titelkampf gegen einen allerdings schwachen Gegner ein weiteres Achtungszeichen gesetzt und mit 6:0 gegen die SG Kyllburg/Badem/Gindorf gewonnen. Damit gelang der Elf von Trainer Frank Meeth die Rückeroberung der Tabellenführung, die das Team nach der 0:4-Niederlage in Pfalzel gegen die FSG Ehrang abgegeben hatte.

Mit einer geschlossen guten Teamleistung wurde der dezimierte Gegner aus der Vulkaneifel bereits nach einer Viertelstunde jeglicher Hoffnungen auf ein achtbares Resultat beraubt. Dass es nach 35 Minuten bereits 6:0 für die unentwegt Tempo forcierenden Rot-Weissen stand, hatte Trainer Frank Meeth vier, fünf Akteuren besonders zu verdanken. Kevin Arbeck erzielte die Tore zum 1:0 (10.) und 3:0 (16.) und legte seinem Bruder Marc das Tor zum 5:0 (33.) und Fjoraldo Celanji jenes zum 6:0 (36.) auf. Albutrin Aliu war beim 2:0 in der 13. Minute selbst zur Stelle und betätigte sich bei den Treffern von Kevin Arbeck und Celanji zum 4:0 (24.) als Vorlagengeber per excellence.

Auch Kevins Bruder Marc Arbeck durfte überzeugen und gab den entscheidenden Pass für das 2:0 von Aliu. Meeth wollte rotieren und schenkte Quendrim Bukoshi von Beginn an das Vertrauen. Der Mittelfeldakteur rechtfertigte seinen Einsatz mit dem tödlichen Pass, der in der zehnten Minute Kevin Arbeck zum Führungstreffer erreichte. „Buki konnte in dem Spiel schalten und walten, wie er wollte, es war sein Spiel“, frohlockte der Trainer des wieder an der Tabellenspitze liegenden Teams aus Wittlich.

Dass die Partie in der zweiten Halbzeit lediglich Testspielcharakter besaß, sah man am Dreifachwechsel, den Meeth in der 60. Minute vornahm. Abwehrchef und Kapitän Andre Benzarti nahm Meeth vorsichtshalber bereits nach 22 Minuten raus, nachdem es beim Spielführer am Oberschenkel zwickte. „Ich wollte im Hinblick auf das Spiel am Mittwoch gegen Eintracht Trier im Rheinlandpokal kein Risiko eingehen und nahm Beji vorsorglich vom Platz.“

Weil Kyllburg seinen Abwehrriegel im zweiten Durchgang nochmals verstärkte und für den leicht angeschlagenen Daniel Robertz einen zusätzlichen Abwehrspieler brachte, gelang es Wittlich nicht mehr, es zweistellig zu machen. „Klar, hätten wir das eine oder andere Tor noch machen können, doch die Präzision fehlte dann.“